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Direktverteilung versus Beilage im Anzeigenblatt und versus Beilage in der Tageszeitung – der WVO, der Werbe-Vertriebs-Organisationen Verbund e.V. gibt Auskunft
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Wann ist es für Werbetreibende ratsam, mit Prospekten direkt in Briefkästen zu gehen?
Angela von Skibba, zweite Vorsitzende des WVO, hält es für ratsam, „im Einzelfall wie bei allen Medienentscheidungen Kosten und Nutzen exakt zu prüfen und gegeneinander abzuwägen.“ Folgende Überlegungen könnten nach ihrer Erfahrung dabei als Entscheidungshilfe dienen: „Die Beilage in der Tageszeitung erzielt aufgrund der Tatsache, dass das Abonnentenverhalten rückläufig ist, im Vergleich zur direkt in die Briefkästen zugestellten Werbung eine geringere Reichweite. Im Vergleich zu den Anzeigenblättern verhält es sich so, dass die unterschiedlichen Reichweiten von direkter Zustellung und der Beilage von der Anzahl der Werbeverweigerer abhängt. In Gegenden mit einer geringen Anzahl von Werbeverweigerern liegt zumeist der Prospekt vorne, in anderen ist es umgekehrt.“ „Fest steht, dass das Werbemittel ohne Anzeigenblatt direkt im Briefkasten besser wahrgenommen wird und dass die Prospektverteilung daher eine empfehlenswerte Alternative für alle Prospektkunden zur Anzeigenblattbeilage darstellt.“ Auch die Zustellung am Wochenende sei ein gutes Argument für die Haushaltdirektwerbung. „Da der Einzelhandel am Samstag über eine Streuung direkt in die Briefkästen die meisten Haushalte in entspannter Atmosphäre antrifft, kann hier von einem starken Einfluss auf den Kaufentscheid ausgegangen werden.“ Daher gelte auch, dass das Medium Haushaltdirektwerbung für den gesamten regionalen Einzelhandel besonders attraktiv sei, ob es sich dabei um den Lebensmittel-EH, Elektronik-EH, Baumärkte, Möbel-EH, Autohäuser oder andere handelte. „Sämtliche Dienstleistungsangebote oder auch Imagekampagnen des gesamten B2C-Bereiches sind direkt im Briefkasten gut platziert.“ |